Huascaran

Besteigung des Huascaran von Huaraz aus. Der Huascaran ist der höchste Berg Perus und der Cordillera Blanca.

Huascaran, der höchste Berg der Cordilliera Blanca und auch ganz Perus ist natürlich ein begehrtes Ziel bei Bergsteigern aus aller Welt. Allerdings ist der Huascaran nicht ganz leicht zu erreichen, man muss schon mindestens 6 Tage für dseine Besteigung veranschlagen. Dabei sollte Bergerfahrung in Fels und Eis vorhanden sein. Immerhin muss zwischendrin eine 60/70 Grat Stelle überwunden werden: die gefürchtete Canaleta. Und das noch bevor die Gipfeletappe zum Huascaran aussteht, also mit vollem Gepäck. Der Gipfelblick entschädigt für alle Mühen und schweifft über die komplette Cordillera Blanca.

Huascaran-Cordillera-Blanca

Tour-Info

Ausgangsort: Huaraz

Termine und Preise

  • Dauer: 6 Tage
  • Termine nur nach Absprache
  • Preis für diesen Tourbaustein 1000 EUR

Leistungen

  • Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in Zelten
  • Organisation und Durchführung der genannten Touren mit einheimischem Führer
  • Essen während der Tourtage
  • Leihausruestung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und sehr von Vorteil.

Huandoy-Cordillera-Blanca

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Start in Huaraz - Anfahrt Basecamp

Von Huaraz aus fahren wir nun zuerst in Richtung Yungay und weiter über das Dörfchen Mancos nach Musho. Hier auf 3000 Metern Höhe beginnt die eigentliche Tour. Zu Fuß geht es nun an einem kleinen Friedhof vorbei auf einen malerischen Eukaliptuswald zu. Weiter oben werden diese Bäume durch Quinuabäume ersetzt, davon gibt es nicht mehr viele in Südamerika.

Auf 4100 Metern Höhe erreichen wir dann einem freie Fläche die sich hervorragend als Lagerplatz eignet, hier schlagen wir unsere Zelte auf. Ein herrlicher Platz um die Nacht zu verbringen. Für die gut 1000 Höhenmeter bis hierher werden wir übrigens von Tragtieren unterstützt, sodass wir nur unsere Tagesrucksäcke zu tragen brauchen. Später werden die Mulas dann gegen Träger ausgetauscht, da sie sich nicht so gut in den Fels und Eisregionen bewegen können.

2. Reisetag: Camp 1

Der heutige Aufstieg zum Campo 1 beträgt wiederum gut 1000 Höhenmeter, wiederum wird sich liebevoll um unser Gepäck gekümmert. In zahlreichen Kehren durchqueren wir weitläufige Paramohochflächen mit interessanten Vegetationsformen. Diese leiten direkt zum unteren Gletscherrand, wo wir zum ersten Mal die Steigeisen anlegen. Höchstens 30 Grat steil ist der Gletscher hier, die wenigen kleinen Spalten bilden keine wirkliche Gefahr. Unser Lager befindet sich auf luftigen 5200 Metern Höhe auf einer flachen Stelle im Eis.

3. Reisetag: Canaleta

Sehr früh verlassen wir das Lager heute der Weg wird wiederum etwas steiler. Etwa 40 Grat hat das Eis am Anfang wir kommen bequem vorwärts. Zumindest bis zur Schlüsselstelle der gesamten Unternehmung der so genannten „Canaleta" einem 70 Grat steilen Eiscolour. Zum Glück sind es keine 100 Höhenmeter und unser Bergführer sichert uns zuverlässig von oben. Nach dem Überwinden dieses Steilstückes wird der Weg wieder deutlich flacher, dafür stellen sich uns einige Spalten in den Weg. Später heißt es wiederum Acht geben, rechterseits durchqueren wir eine Lawinen gefährdete Zone. Nachdem auch dieses Hindernis überwunden ist bereiten wir unser Lager unter der breiten Eismauer der Garganta, dem Schlund vor. Diese befindet sich auf 5900 Metern Höhe an einem halbwegs geschützten Platz. Von hier aus werden wir morgen den Gipfelanstieg in Angriff nehmen.

4. Reisetag: Gipfelgang Huascaran

Nun wird es wirklich ernst, um etwa 2 Uhr nachts machen wir uns auf den Weg um den höchsten Gipfel Perus zu ersteigen. Zuerst einmal muss die Garganta selbst überwunden werden, die Steilheit beträgt in etwa 45 Grat, also kein Vergleich zu gestern. Unter uns und um uns herum breiten sich gewaltige Seracs aus, zwischen denen wir unseren Weg suchen. Dieser wird wiederum flacher und bald haben wir den Gipfel erreicht. Es handelt sich um den Aussichtspunkt in der Cordillera Blanca schlechthin, atemberaubend sind die Tiefblicke ins Santatal, unendlich die Weite der umliegenden Eisberge. Allzu lange können wir aber nicht oben bleiben, denn erstens ist es dazu zu kalt und zweitens wartet noch ein mehr als anspruchsvoller Abstieg auf uns. Wir halten uns wiederum an die Aufstiegsrute und sollten es Heute noch bis zum Campo 1 schaffen. Beim Campo 2 werden zuerst mal die Zelte abgebaut und es bleibt Zeit für eine ausgiebige Erholungspause mit Tee und Schokolade. Die Canaleta wird dann normalerweise durch Abseilen überwunden, bevor am Campo erneut das Lager errichtet wird.

5. Reisetag: Anstieg Camp1

Heute steigen wir weiter ab, je nachdem wie weit wir Gestern gekommen sind können wir uns heute endlich mal wieder etwas Zeit lassen und die herrliche Bergwelt um uns herum genießen. Wir halten uns weiterhin an die Aufstiegsroute, welche wir bis zum Basislager auf 4200 Metern Höhe zurückverfolgen. Dort wartet dann ein wieder etwas angenehmeres und wärmeres Nachtlager auf uns.

6. Reisetag: Rückfahrt nach Huaraz

Früh aufgestanden muss diesmal nicht werden, wir haben viel zeit für die letzten 1100 Höhenmeter Abstieg. Auch diesmal benutzen wir die Aufstiegsroute durch prachtvolle Bergwälder und alte Hirtenpfade. In Musho dürfte dann bereits unser Fahrzeug warten das uns dann sicher und bequem zurück nach Huaraz bringt.

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