Dschungel und Anden in Bolivien

Natur- und Tierbeobachtungen in Bolivien. Unser Weg führt uns durch Dschungel und Pampas im Amazonasgebiet rund um das Urwaldstädtchen Rurrenabaque. Erlebnisreiche Tour.

Bolivien – zu unrecht wird das Land in vielen Reiseführern als Anhängsel von Peru behandelt. Dabei bietet der Andenstaat eine schier unglaubliche landschaftliche - und kulturelle Vielfalt, und gilt zudem entgegen anders lautender Berichte als eines der sichersten Länder Lateinamerikas.

Diese Tour kombiniert die Andenregion mit dem Amazonasgebiet, wohl die beiden touristisch interessantesten Grrossregionen des Landes.

Uns erwarten atemberaubende Eisgipfel, zum Teil über 6.500 Meter hoch, vielfältige Urwaldregionen in verschiedenen Höhenlagen, bizarre Salzwüsten, lebendige, bunte Märkte und geheimnisvolle Inkadenkmäler.

Alligator-Rurrenabaque

Tour-Übersicht

Natürlich beginnt auch diese Tour mit der Ankunft in La Paz. Am nächsten Tag wird dann La Paz, eine der vielfältigsten und interessantesten Städte der Welt besichtigt. Weiter geht es über den 4.800 Meter hohen Abra de Cumbre Pass und eine der spektakulärsten Dschungelstrassen in die Yungas, Coroico heißt unser nächstes Ziel, wo ein weiterer Tag damit verbracht wird die nähere Umgebung zu erkunden. Danach wird Rurrenabaque, unser Hauptstützpunkt im Urwald angesteuert. Von dort aus werden interessante Touren in die Pampa und den Urwald gemacht.

Zuerst geht es mit dem Jeep nach Sta Rosa, dann mit dem Boot den Rio Yucumo hinauf. Dabei können mit Glück Wasserschweine, Flussdelphine, Affen und unzählige Vogelarten beobachtet werden. Sogar Anacondas und Jaguare gibt es hier, beide sind allerdings recht selten geworden. Für 3 Tage geht es insgesamt in die Pampa, danach ca. 5 Tage in den Urwald. Zahllose Baum- und Pflanzenarten gibt es hier zu sehen, dazu Interessantes über das Leben und Überleben im Urwald zu erfahren. Längere Märsche mit Gepäck sollte man sich zutrauen, Teile der Strecke werden mit einem Floß bewältigt.

Über Coroico geht es mit einer weiteren Übernachtung und einer kleinen Wanderung am Pass zurück nach La Paz. Von dort aus unternehmen wir nach einem Ruhetag noch einen Ausflug an den Titicacasee nach Copacabana, wobei wir die Stadt und auch die berühmte Sonneninsel auf dem See besichtigt werden.

Auf dem Rückweg besuchen wir Tiwanaku, einen berühmten Ruinenkomplex aus der Vorinkazeit. Den Abschluss der Tour bildet eine Tour nach Chacaltaya, in das höchstgelegene Skigebiet der Welt, mit anschließendem Besuch des Mondtales, und Rückkehr nach La Paz.

Tour-Info

Highlights

  • La Paz
  • Coroico
  • Rurrenabaque mit Dschungeltrip
  • Tiwanaku
  • Chacaltaya

Dauer dieser Tour: 22 Tage
Diese Tour ist von April bis November möglich.

Unser nächsten Termine

  • 1. bis 22. Oktober 2017

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • ab 2 Teilnehmern: 2.295 Euro
  • ab 4 Teilnehmern: 1.995 Euro
  • ab 6 Teilnehmern: 1.895 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfer
  • Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in einfachen landestypischen Unterkünften und Zelten
  • Organisation und Durchführung der genannten Dschungeltouren mit einheimischem Führer
  • Essen während der geführten Dschungeltouren
  • Reiseleitung vor Ort
  • Nationalparkeintritte
  • Ausflüge nach Chacaltaya, Tiwanaku und auf die Isla de Sol

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in La Paz

Allein der Anflug auf La Paz zwischen eisgepanzerten 6.000ern kann einem den Atem rauben, nach der Landung tut dies sicherlich die große Höhe von über 4.000 Metern. Doch wir bleiben nicht in El Alto sondern begeben uns in die tieferen Gefilde der Metropole auf nur noch gut 3.500. Jetzt wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant von La Paz.

Anstieg-Uchumachi-Yungas

2. Reisetag: La Paz

Um uns langsam an die große Höhe zu gewöhnen, steht zuerst einmal eine Stadtbesichtigung an. Da gibt es einiges zu sehen, zum Beispiel die berühmte Calle Linares, praktisch ein einziger Marktplatz. Grosse Teile der Stadt sind stark indigen geprägt, überall gibt es Stände, praktisch alles und zwar wirklich alles kann hier erworben werden. Hier befindet sich auch das weltweit einzige Cocamuseum, also können wir es uns nicht entgehen lassen nähere Informationen über die überragende Bedeutung dieser vielfältigen Nutzpflanze für das Land und seine Bevölkerung. Zum Essen wählen wir dann ein ganz landestypische Lokal aus, um noch mehr den Eindruck zu gewinnen in Bolivien angekommen zu sein. Am Nachmittag folgt dann ein kleines Kontrastprogramm, neben der Prachtstrasse des Prado steht auch ein Besuch des Regierungspalastes auf dem Plan. Dazu besichtigen wir die Plazas Murillo und San Franzisco, beide mit imposanten Kirchen geschmückt. Dazu gibt es grüne Parks, von wo aus neben ultramodernen Hochhäusern auch die ärmlichen Hütten an den Berghängen über der Stadt gut zu sehen sind. Beim Abendessen werden uns dann die vielfältigen Lichtspiele in verschiedenen Höhenlagen begeistern.

3. Reisetag: Fahrtnach Coroico

Heute machen wir uns dann endlich auf in Richtung Dschungel. Zuerst durchfahren wir La Paz in Richtung Villa Fatima, einem indigen geprägten Stadtteil mit zahlreichen Märkten und Verkaufständen. Hier startet auch unser Kleinbus, den wir in Richtung Coroico chartern. Zuerst geht es an einem Kontrollpunkt vorbei auf den 4750 Meter hohen Abra de Cumbre. Imposante Gebirgszüge und ein kristallklarer See säumen die Passhöhe, eigentlich ein nur schwer noch zu steigernder Eindruck. Doch nur eigentlich, nun geht es 3.000 Höhenmetern hinab in die Yungas. Um diese atemberaubende Landschaft auch richtig würdigen zu können fahren wir diese mit dem Bike ab, der erste Höhepunkt dieser Reise. Die schmalen Wegstücke werden oft als die gefährlichste Strasse der Welt bezeichnet. Immer grüner und üppiger wird die Vegetation, dann kommt der Höhepunkt der Tour, mehrere Hundert Meter fällt der Berg direkt neben uns ab, die Strasse ist kaum breiter als ein Pferdewagen. Sprudelnde Wasserfälle teilen sich die Szenerie mit übergroßen Farnen, tropischen Sträuchern und sogar Bambus. Hinter der Puente Yolosa auf nur noch 1200 Metern geht es durch tropische Plantagen wieder etwas hinauf nach Coroico (1.750m). Dort beziehen wir erst mal unser Hotel und schauen uns in der unmittelbaren Umgebung um, ein tropisch geprägtes Abendessen beschließt den Tag.

Pflanzen-in-den-Yungas

4. Reisetag: Am Rio Vagante

Malerisch ist Coroico von kleinen Hügeln mit Kaffee-, Zitrus-, Bananen- und Cocaplantagen umgeben, so dass sich zahlreiche Wandermöglichkeiten ergeben. Unsere Tour führt zum Rio Vagante, einem stattlichen Urwaldfluss inmitten prachtvoller Tropenvegetation. Wer möchte kann dort auch ein kurzes oder längeres Bad nehmen. Auf dem Weg liegen alte Hacienden, diverse Pflanzungen und terrassierte Hänge säumen unseren Weg durch die grandiose und eigentümliche Urwaldlandschaft. Wer nicht im Fluss baden möchte kann das zurück in Coroico nachholen, saubere und angenehme Piscinas stehen hier zur Verfügung. Danach sehen wir uns etwas den Ort an, sicher wird sich auch ein geeignetes Restaurant für das Abendessen finden. Übernachtet wird wiederum in Coroico.

5. Reisetag: Auf nach Rurrenabque

Heute ist Busfahren angesagt, und zwar durch den Urwald nach Rurrenabque. Die 320 Meter hoch gelegene Urwaldestination hat etwa 7.000 Einwohner und ist von Tacana – Indigena geprägt. Das Geschäfts – und Handelsleben konzentriert sich auf die Avenidas Arche und Commercio. Viel Häuser sind auf Stelzen errichtet, um sie vor den teilweise starken Überflutungen während der Regenzeit zu schützen. Diese wird uns aber nicht weiter belästigen, da sie in unseren Wintermonaten liegt. Reges Treiben herrscht am Bootsanlegersteg, wo die Indigena ihre Waren feilbieten.

Für die Busfahrt muss mit 8-12 Stunden kalkuliert werden, je nach Straßenverhältnissen. Zum Glück haben wir einen komfortablen Bus und die vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft lässt keine Langeweile aufkommen. Zum Abendessen werden wir uns ein tropisch geprägtes Restaurant suchen.

6. Reisetag: El Mirador del Gringo und am Rio Beni

Heute nehmen wir erst mal die nähere Umgebung von Rurrenabaque unter die Lupe. Vom Hügel El Mirador del Gringo haben wir eine schöne Aussicht über die Stadt und das Umland, so können wir uns schon mal einen ersten Überblick verschaffen. Nach dem Mittagessen sehen wir uns dann noch etwas in der Umgebung des Rio Beni um, wobei natürlich der lebhafte Bootsanlegersteg nicht fehlen darf. Ebensowenig die Kathedrale, welche sich an der Plaza 2 de Febrero befindet. Hier wird sich auch ein gutes landestypisches Restaurant für unser Abendessen finden.

Schmetterling-Amboro-Park

7. bis 9. Reisetag: Der Rio Yucumo

Zuerst geht es mit dem Jeep nach Sta Rosa, dann mit dem Boot den Rio Yucumo hinauf. Dabei können mit Glück Wasserschweine, Flussdelphine, Affen und unzählige Vogelarten beobachtet werden. Sogar Anacondas und Jaguare gibt es hier, beide sind allerdings recht selten geworden. Für 3 Tage geht es insgesamt in die Pampa. Zwar ziehen sich viele Tiere aufgrund des hohen Touristenaufkommens immer weiter in den Urwald zurück, doch in 3 Tagen können auch wir weit in den Dschungel eindringen. Eine große Hilfe ist hierfür unser indianischer Führer, der im Dschungel aufgewachsen ist und sich entsprechend zurechtfinden kann. Das Konzept unserer Partnerorganisation schließt neben dem Ökotourismus auch sozioökonomische Komponenten ein. Dabei werden die 4 Gemeinden La Union, Playa Ancha, El Cebu und Nuevos Horizontes besucht, 30 Prozent der Tourkosten gehen direkt an diese Gemeinden. Dabei sind wir viel mit dem Boot und zu Fuß unterwegs, können also die Dschungelatmosphäre intensiv und hautnah erleben. Das erfordert leichte Abstriche beim Komfort, doch die unvergleichliche Umgebung entschädigt tausendfach dafür.

10. bis 14. Reisetag: Im Urwald

Danach geht es für 5 Tage in den Urwald. Zahllose Baum- und Pflanzenarten gibt es hier zu sehen, dazu Interessantes über das Leben und Überleben im Urwald zu erfahren. Längere Märsche mit Gepäck sollte man sich zutrauen, Teile der Strecke werden mit einem Floß bewältigt. Wir werden recht weit in den Urwald eindringen können, dabei müssen wir unser Lager allerdings selbst tragen, sodass einige Kilo Gepäck (ca. 15 pro Person) zusammenkommen. Dafür wartet ein wirkliches Urwaldabenteuer auf uns, 5 Tage auf uns alleingestellt. Zum Glück haben wir wiederum einen indianischen Führer dabei, welcher uns hilft jederzeit Herr der Lage zu bleiben. Wir werden einen ordentlichen Marsch unternehmen, und zwar über die aufgegebene Mission San Antonio de Ixiamas ins Quellgebiet des Rio Madidi. Dabei werden wir unter kundiger Anleitung ein Floß bauen, und natürlich auch damit fahren. Es wird also einiges an körperlicher Bewegung, Arbeit und auch Fitness benötigt. Neben der Hitze, dem unwegsamen Gelände machen uns vor allem Insekten zu schaffen, aber das ist für ein echtes Urwalderlebnis nicht zu vermeiden. Unser Essen werden wir mit dem Kocher und über dem Feuer zubereiten, und direkt im Urwald übernachten. Ungeheuer spannend wirken dabei vor allem die vielen undefinierbaren Geräusche, die uns gerade in der Nacht besonders auffallen werden. Gewaltige Baumriesen, vielfältige Heilpflanzen und hoffentlich auch einige seltene Tierarten werden uns unterwegs begegnen. Die Krönung wäre natürlich eine Begegnung mit einem der scheuen Jaguare, oder gar einer Anaconda, mit bis zu 9 Metern der größten aller Schlangenarten. Mit dem Floß und zu Fuß geht es auch wieder zurück nach Rurrenabaque. Da steht dann noch das erste Restaurantabendessen seit langem an, dazu endlich wieder ein richtiges Bett.

Urwaldpflanzen-bei-Samaipata

15. Reisetag: Von Rurrenabaque zurück nach Corioco

Wir verlassen heute Rurrenabaque, natürlich wieder mit dem Bus. Dieser ist wiederum erstaunlich komfortabel, und wiederum geht es durch üppige und abwechslungsreiche Urwaldlandschaften, sodass wir uns kaum satt sehen können. Zurück nach Corioco sind auch diesmal 8 bis 12 Stunden zu veranschlagen, eine genaue Zeitangabe ist nicht möglich, zu verschieden sind die Straßenverhältnisse, und auch zu schlecht. In Corioco steht dann nur noch das Beziehen des Hotels und das Abendessen an.

16. Reisetag: Trek nach Coroico

Mit dem ersten Bus fahren wir auf die Passhöhe den Abra de Cumbre, dort steht eine mehr als interessante Wanderung an. Ein kleines Wachhäuschen ist hier postiert, genaugenommen handelt es sich um einen Nationalparkeingang. Auf breiten Wegen steigen wir erst mal dem bekannten Trek nach Coroico entgegen, bis der erste See passiert ist. Anstatt dem Coroicotrek zu folgen, wechseln wir die Seiten, denn in der anderen Richtung gibt es eine durchaus interessante Gipfelgestalt, die wir uns heute vornehmen. Hier wird der Blick auf zahlreiche Andengipfel frei, der sogar bis zum Chacaltaya mit seiner Eiszierde reicht. Auch ihn kann man von hier aus erreichen, dazu gibt es weitere lohnende Tourenziele, um die 5.000 Meter hoch. Nur die letzten Meter vorm Gipfel waren leichte Kletterstellen zu überwinden, ansonsten käme man wohl auch mit dem Allradfahrzeug hinauf. Höhenmeter sind auch höchstens 400 zu überwinden. Am See zurück kommt dann der spannendste Teil, wir müssen ein Fahrzeug für den Rückweg chartern. Eventuell kriegen wir ein Taxi, mit ganz viel Glück können wir auch auf der Ladefläche eines LKWs zurückfahren, ganz nach Wunsch. Abendessen in La Paz.

17. Reisetag: Ruhetag

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, wer möchte kann sich etwas von den anstrengenden Touren der Vortage erholen. Interessanter ist es natürlich über die bunten Märkte zu bummeln, prunkvolle Kolonialgebäude zu bestaunen, oder auch mal die einfacheren Häuser abseits der Innenstadt anzusehen. Auch gibt dieser Ruhetag Gelegenheit am Vorabend mal das Nachtleben von La Paz unter die Lupe zu nehmen, denn das braucht sich keineswegs zu verstecken.

Cascada-Coroico

18. Reisetag: Der Titicacasee

Wie viele Superlativen umgeben den sagenumwobenen Titicacasee, höchster schiffbarer See der Welt usw.. Doch all das zählt nichts mehr wenn man ihn erst wirklich vor sich sieht. Tiefblau, unendlich weiträumig und mit großartigen Bergen im Hintergrund, einfach phantastisch. Unser Ziel heißt Copacabana, nicht nur Boliviens bekanntester Wallfahrtsort, sondern auch Ausgangspunkt für unsere kleine Bootstour auf dem See. Nach dem obligatorischen Fischessen im Hafen wandern wir noch etwas am See entlang und besteigen am Abend Madonnenberg Cerro Calvario. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den gesamten See. Hier gibt es auch einen Kreuzweg, dazu werden aus Blumen oft kleine Gräber nachgebildet. Da machen wir aber nicht mit, eine Beteiligung an der Verehrung der Mutter Erde Pachamama unter zu Hilfe nahme von Schnaps wäre da schon interessanter. Beim Abendessen keine schlechte Alternative, vor allem da auch in Copacabana übernachtet wird.

19. Reisetag: Über Tiwanaku zurück nach La Paz

Zwar fahren wir heute zurück nach La Paz, doch nicht sofort, schließlich liegt die wichtigste präkolumbische Kulturstätte Boliviens auf unserem Weg, Tiwanaku. So soll einst der Gott Con Ticci Wiracocha aus dem Titicacasee gestiegen sein und die Sonne erschaffen haben. Dazu dann in Tiwanaku die Welt und die Menschen. Tiwanaku (100v.Chr.- 1200n.Chr.) ist nach wie vor eine der geheimnisvollsten Kulturen Südamerikas. Die ehemalige Hauptstadt Tiwanakus liegt ca. 20 km im Landesinneren Boliviens, auch die Sonnen- und die Mondinsel gehörten früher zum Reich. Möglicherweise lag Tiwanaku vormals direkt am Seeufer, da der See früher größer war. Genaueres ist aber über die Tiwanakukultur bekannt, die hier sichtbaren Bauwerke werden zwischen die Jahre 400 und 1000 datiert. Auch bei der Einwohnerzahl tappen die Forscher im Dunkeln zwischen 20.000 und 12.000 schwanken die Zahlen. Interessante Säulenmonolithe schauen wir uns noch an, dazu die tempelartige Sonnenwarte Kalasasaya und den Hügel Akapana. Auch das Sonnetor Intipunto darf nicht fehlen im Programm. Nach der Besichtigung fahren wir noch zurück ins nahe gelegene La Paz, wo wir zu Abendessen und auch übernachten.

Wolken-aus-den-Yungas

20. Reisetag: Besteigung des Chacaltaya und im Valle de Luna

Heute steht ein weiteres Highlight an, eine Tour ins höchstgelegene Skigebiet der Welt - nach Chacaltaya. Zuerst passieren wir El Alto wo wir einen kurzen Zwischenstopp einlegen, zum Einkaufen von Lebensmitteln. Dann geht es auf einer Schotterpiste immer höher hinauf. Besiedelte Flächen gibt es hier kaum noch, nur vereinzelt sind einige sehr einfache Hütten zu sehen, dafür kreuzen llamas den Weg, Enge Serpentinen führen in die Höhe, natürlich dürfen imposante Tief- und Fernblicke nicht fehlen. Sogar die weiße Kuppe des Sajamas ist zu sehen, in einigen Hundert Kilometern Entfernung versteht sich, dazu Tiefblicke zum viel näheren Titicacasee und von grün bis orange extrem vielfarbiges Gestein. Der hohe Eisengehalt im Boden sorgt für eine rötliche Färbung vieler Schuttfelder und auch Seen.

Auf 5100 Metern Höhe wird die Luft dann schon ziemlich dünn, eine Hütte des österreichischen Alpenvereins befindet sich hier, mit Übernachtungsmöglichkeit. Etwas weiter unten ist der Skilift zu finden, eine einzige Piste gibt es und einen Schlepplift. Doch anstatt Ski zu fahren steigen wir dem Chacaltaya selbst aufs 5300m hohe Dach. Sehr langsam geht es hier oben vorwärts, gesund ist es bestimmt nicht 1500 Höhenmeter mit dem Bus zu überwinden und dann auch noch auf dieser Höhe Sport zu treiben. Trotzdem finden sich immer einige Gäste auf dem Gipfel ein, wir gehen noch weiter um einen Nachbargipfel zu besteigen.

Zum Abschluß besichtigen wir noch das Valle de Luna, das Mondtal, direkt am südlichen, unteren Stadtrand von La Paz. Graugelbliche Erdpyramiden gibt es hier zu sehen, wäre die Landschaft nicht mit Wegen übersäht könnte man sich wirklich auf dem Mond wähnen.

21. Reiseta: Abschied von La Paz

Der heutige Tag bleibt um letzte Einkäufe zu machen, Souvenirs einzukaufen und sich allmählich geistig von Bolivien zu verabschieden. Auch können wir uns noch einige der zahlreichen Parks anschauen, einen weiteren Markt besuchen oder ein paar koloniale Gebäude begutachten.

Am Abend feiern wir dann die gelungenen Gipfelanstiege mit einem zünftigen Abendessen, mit etwas Glück finden wir einheimische Musiker in einem der Restaurants. Wer möchte kann sich auch noch mit zwei/drei Pisco von Südamerika verabschieden.

Boot-Titicacasee

22. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Bolivien. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.


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