Bergsteigen in Kolumbien

Abwechslungsreiche Bergsteigerreise durch Kolumbien mit dem Hauptziel Sierra Nevada de Cocuy.

Wir akklimatisieren uns in den Paramos und besuchen mit Los Nevados und der Sierra Nevada de Cocuy 2 der imposantesten Berggruppen in Kolumbien. Dabei besteigen wir den Nevado de Tolima, Pan de Azucar, Concavo und Ritacuba Blanca.

Die Berge Kolumbiens erleben. Das lange vernachlässigte Andenland hat viel zu bieten. Zuerst landen wir in der 10 Millionen Metropole Bogota, wo vor allem die Draufsicht sehr lohnend ist. Danach begeistern uns einzigartige Paramolandschaften mit ihrer enormen Pflanzenvielfalt und unzähligen Vogelarten. Die Bergregion Los Nevados bietet malerische Seen und die Besteigung des gewaltigen Nevado de Tolima. Nebenbei besuchen wir Manizales und die Caffezone. Unser Hauptziel aber ist die Sierra Nevada de Cocuy. Hier stehen mit dem Concavo, Pan de Azucar und Ritacuba Blanca gleich 3 gletschergeschmückte 5000er auf dem Programm. Zudem gibt es unzählige Bergseeen und wilde Felsgipfel.

 Bergsteigen in Kolumbien

Tour-Info

Highlights

  • Bogota

  • Chingaza

  • Los Nevados

  • Manizales

  • Nevado de Tolima

  • Salento

  • Sierra Nevada de Cocuy

  • Pan de Azucar

  • Ritacuba Blanca

  • Concavo

Tourdauer: 20 Tage

Unser nächsten Termine

  • 1. bis 20. Dezember 2016

  • 5. bis 24. Januar 2017

  • 3. bis 22 Februar 2017

  • 1. bis 20. Dezember 2017

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • Ab 2 Teilnehmern: 2.995 Euro

  • Ab 3 Teilnehmern: 2.595 Euro

  • Ab 4 Teilnehmern: 2.245 Euro

  • Ab 6 Teilnehmern: 1.995 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Reiseleitung vor Ort

  • Bus- und Taxitransfers im Land

  • Alle Übernachtungen in einfachen, landestypischen Unterkünften und Berghütten

  • Organisierte Bergtouren Nevado Tolima und Concavo einschließlich Führer, Verpflegung und Leihausrüstung; Ritacuba Blanca und Pa de Azucar mit Bergführer

  • Geführte Wanderungen

  • Alle Nationalparkeintritte

  • Nicht eingeschlossene Leistungen

Nicht eingeschlossenen Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung

  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung

  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke

  • Trinkgelder

  • Einzelzimmerzuschlag

  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Höchstens: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in Bogota

Schon beim Überflug beeindruckt die gewaltige Metropole mit ihren zahlreichen Hochhäusern, umgeben von grünen Bergketten. Etwa 10 Millionen Menschen leben in der Hauptstadt Kolumbiens. Je nach Ankunftszeit schauen wir uns noch mehr oder weniger intensiv hier um. Auf Wunsch kann am Abend der Ausblick über die Stadt vom Seilbahnberg Cerro Montserrate genossen werden.

2. Reisetag: Guatavita

Per Bus oder Privatwagen, je nach Gruppengröße, bewegen wir uns aus Bogota hinaus, wo reizvolle Paramolandschaften auf uns warten. Nahe des Ortes Guatavita finden wir eine schöne Unterkunft vor, von wo wir gleich unsere erste kleinere Wanderung starten. Diese bietet interessante Einblicke in die umliegenden Berglandschaften und zeigt den großen Guatavita Stausee. Dazu natürlich die bemerkenswerte Vielfalt an Pflanzen und Tieren der Kolumbianischen Paramos.

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3. Reisetag: Laguna Siecha

Die Laguna Siecha ist eine von mehreren malerischen Seeaugen auf unserer Tour im Chingaza Nationalpark. Auf dieser Wanderung überschreiten wir mehrere Gipfel über 4000m auf einem langgezogenen Gratrüken mit fantastischen Aussichten. Vor allem die vielfältige Vegetation und die glasklaren Lagunen am Weg sorgen für das erste große Highlight unserer Reise. Die Wanderung dauert ca. 5 Stunden. Danach verlegen wir unsere Standort ins koloniale Örtchen Formeque.

4. Reisetag: Paramos

Heute wandern wir tief in den Paramo hinein. Dabei bewegen wir uns außerhalb des eigentlichen Chingaza Nationalparks, aber nah an seinen Grenzen. Neben urigen Primärwäldern bekommen wir die komplette Vielfalt der Paramos zu sehen. Verschiedene Arten von Frailejones, bunte Blumenpracht, Feuchtgebiet, aber auch Wasserfälle und unzählige Vogelarten. Wenn wir früh starten, können wir vielleicht noch einen hoch gelegenen Bergsee besuchen.

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5. Reisetag: Seen im Nationalpark

Heute betreten wir den Nationalapark wieder, diesmal wird der Tag nicht so lang. Gemütlich umrunden wir 2 hochgelegene Seen und genießen nochmal dichte Bergurwälder und die Pflanzenvielfalt der Paramos. Zurück in Formeque steht dann noch die abwechslungsreiche Fahrt nach Bogota an. Am Abend bleibt noch etwas Zeit für die Stadt.

6. Reisetag: Busfahrt nach Manizales

Eine etwas holprige aber sehr aussichtsreiche Busfahrt steht uns heute bevor. Von Bogota fahren wir vorbei an Caffeplantagen, Wäldern und Bergen nach Manizales. Die Stadt ist das Eingangstor zum Nationalpark Los Nevados, unserem nächsten Ziel.

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7. Reisetag: Salento und Cafetera

Von Manizales aus bewegen wir uns heute ins malerische Salento, von wo aus wir eine Wanderung in die Caffezone starten. Wir erfahren einiges über Anbau, Herstellung und Verkauf des beliebten Gebräus und durchwandern zudem herrlich grüne Hügellandschaften mit zahlreichen Pflanzen. Am Abend bereiten wir die Besteigung des Nevado de Tolima vor.

8. Reisetag: Cocara und Laguna del Encanto

Heute nähern wir uns dem Nevado de Tolima von Cocara aus. Dabei durchwandern wir den Los Nevados Nationalpark bis zur Laguna del Encanto. Die Bergriesen Quindio und Nevado de Tolima sind dabei unsere ständigen Begleiter. Wir übernachten im Zelt und können somit den kompletten Tag in dieser herrlichen Landschaft verbringen.

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9. Reisetag: Nevado de Tolima

Heute steht der erste ganz große Höhepunkt der Reise an. Wir besteigen den 5215m hohen Eisriesen Nevado de Tolima, den zweithöchsten Berg von Los Nevados und einem der höchsten in Kolumbien. Ein spannender Eisanstieg erwartet uns, mit gewaltigen Ausblicken auf den aktiven Vulkan Nevado de Ruiz und seine Nachbarberge wie den Cerro Santa Isabel. Dazu schweift der Blick bei klarem Himmel über halb Kolumbien. Unser Lager lassen wir stehen so das wir nach dem Abstieg alles direkt zur Verfügung haben.

10. Reisetag: Abstieg bis Salento

Nun haben wir den ganzen Tag Zeit um nach Salento zurück zu kehren. Dabei passieren wir noch einmal die malerischen Lagunen, vielfältigen Paramolandschaften und imposanten Berggipfel. Von Sanlento fahren wir noch zurück nach Manizales um Morgen unseren Flug problemlos zu bekommen.

11. Reisetag: Flug nach Bogota, Nachtbus nach Cocuy

Diesmal sparen wir uns die kurvige Strecke zwischen Manizales und Bogota und nehmen stattdessen den Flieger. Von Bogota fahren wir mit einem bequemen Nachtbus nach Cocuy weiter.

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12. Reisetag: Laguna Palchacual

Nach der langen Busfahrt beziehen wir erstmal unser Hotel und Frühstücken. Dann müssen die unnötigen Nationalparkregularien erledigt werden, deren Aufwand sich zum Glück halbwegs in Grenzen hält. Wer eine bergtaugliche Versicherung hat, sollte einen Nachweis davon mitnehmen (z.b. DAV), sonst muss vor Ort eine tageweise Versicherung abgeschlossen werden.
Dann wandern wir auch noch ein wenig. Die Laguna Palchacual ist nicht sooo weit weg vom Ort und bietet erste eindrücke der Sierra Nevada de Cocuy.

13. Reisetag: Laguna Cuadrada und Paso Cusiri

Heute starten wir wieder früher um neben einigen Seeaugen wie der Laguna Cuadrada den aussichtsreichen Cusiri Pass auf 4500m zu erwandern.Startpunkt ist Alto de la Cueva auf immerhin 3800m Meereshöhe.Zuerst geht es flachan der Laguna Pintada vorbei. Oberhalb der Laguna Cuadrada geht es dann steiler bergauf. Imposante Felsbastionen säumen beidseitig den Weg, teilweise schneebedeckt. Hier sind wir mitten drin in der Sierra Nevada de Cocuy. Nach der Tour kehren wir in den Ort Cocuy zurück, wo wir eine brauchbare Infrastruktur vorfinden.

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14. Reisetag: Pan de Azucar

Einer der imposantesten Eisberge der Sierra nevada de Cocuy ist unser heutiges Ziel: der über 5100 m hohe Pan de Azucar. Vom gleichen Ausgangspunkt, aber mit nächtlichem Start, geht es noch vor dem ersten See steil nach oben. Eine mächtige Schuttwand muss durchwandert werden, bis wir ein extrem aussichtsreiches Hochplateau erreichen. Fast alle Hochgipfel der Cocuy sind hier sichtbar - inklusive Concavo und Ritacuba Blanca. Über geschliffene Felsen gelangen wir zum Gletscher. Vorbei am imposanten Felswürfel des Pulpito nähern wir uns dem Gipfelgrat. Ein fantastisches Erlebnis in unberührter Natur und mit prächtigen Ausblicken. Wir steigen mangels Alternativen auf gleichem Weg zurück und übernachten wiederum in Cocuy.

15. Reisetag: Laguna Grande de la Sierra

Heute starten wir nicht so früh. Wir müssen “nur” zur Laguna Grande de la Sierra gelangen, was immerhin auch 800 Höhenmeter erfordert. Hier kann bei la Cueva übernachtet werden. Unser Startpunkt ist diesmal die Hacienda La Esperanza auf 3600m. Wir durchwandern nun ein grünes Hochtal mit verschiedenen Frailejonesarten, bevor sich uns ein sehr steiler Hang in den Weg stellt. Zum Glück gibt es ordentliche Pfade und wir erreichen bald die Laguna Grande de la Sierra. Ein toller Ort: glasklare Bergseen, umrahmt von eisbedeckten Hochgipfeln.

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16. Reisetag: Concavo

Einen dieser Hochgipfel nehmen wir uns heute vor. Der Concavo ist mit seinen 5200m noch etwas höher als der Pan de Azucar. Aber wir starten ja auch schon auf 4400m. Diesmal sind wir recht schnell am Gletscher und kommen bei guten Eisverhältnissen gut vorran. Der Gipfelgrat ist extrem aussichtsreich und zeigt neben Pulpito und Pan de Azucar vor allem den Castillo und natürlich den allgegenwärtigen Ritacuba Blanco, unser letztes Ziel. Oben schaut man auf Wolken, Seen und Gletscher herab. Ein atemberaubender Logenplatz. Leider müssen wir auch wieder herunter, auch diesmal auf dem Aufstiegsweg, allerdings erledigen wir im Abstieg beide Etappen auf einmal. Wiederum übernachten wir in Cocuy.

17. Reisetag: Cocuy

Heute ruhen wir uns von den langen Bergtouren aus. Daher bleiben wir in Cocuy und jeder kann sich auf eigene Faust den schönen kolonialen Ort anschauen.

18. Reisetag: Ritacuba Blanca

Es fehlt uns noch der höchste Berg der Sierra Nevada de Cocuy. Der Ritacuba Blanca, mit 5330m auch einer der höchsten Berge Kolumbiens, ist bis auf eine kurze Steilpassage verhältnismäßig unschwierig zu ersteigen - erfordert allerdings sicheres Steigeisengehen. Der Anfahrtsweg von Cocuy aus ist diesmal etwas weiter, aber trotzdem in anderthalb Stunden geschafft. Vom benachbarten Guican aus ginge es etwas schneller. Unser Ausgangspunkt sind die Hütten von Kanwara, knapp unter 4000m. Somit liegt der zu überwindende Höhenunterschied durchaus im machbaren Bereich. Zuerst steigen wir entlang eines Flusstals auf, später wieder mal über glatte Felsblöcke. Die Gletscherstrecke ist hier etwas länger als bei den beiden vorherigen Bergen, aber ähnlich aussichtsreich. Auf dem Gipfel liegt uns nicht nur die gesamte Sierra Nevada de Cocuy zu Füssen, sondern ein großer Teil des Landes. Wir sehen Yungay, Wolken, Seen und Wälder. Wir kehren am Aufstiegsweg nach Kanwara zurück und fahren wieder nach Cocuy, wo wir noch einmal übernachten.

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19. Reisetag: Fahrt nach Bogota

Heute steht die durchaus interessante und aussichtsreiche Busfahrt zurück in die Hauptstadt an. Damit ist der Tag auch so ziemlich ausgefüllt.

20. Reisetag: Rückflug

Heute geht es zurück in Richtung Europa. Beim Überflug sehen wir nochmal, Berge, Strand und Urwald und natürlich das Häusermeer der Riesenstadt Bogota mit ca. 10 Millionen Einwohnern. Kolumbien ist sicher einen zweiten Besuch wert...

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