Naturvielfalt Kolumbiens erwandern

Kolumbien: Wandermöglichkeiten und Natur, davon gibt es noch reichlich und in allem Facetten. Leticia im Amazonasgebiet, die Umgebung von Villa de Leyva und die Paramos im Chingaza Nationalpark bilden einen spannenden Kontrast zur Savannenfläche um Cano Cristales oder dem Küstentrekking zur Ciudad Perdida.
Die Paramos in der Nähe der Hauptsstadt Bogota bieten eine fast einzigartige Artenvielfalt an Pflanzen und Vögeln. Ähnliches gilt für die Region um Villa Leyva wo es im Iguaque Nationalpark zahlreiche Wasserfälle zu bestaunen gibt. Eher eine Besonderheit ist der Cano Cristales, ein Fluß mit Färbungen in allen erdenklichen Rottönen, Wandermöglichkeiten und exellenten Chancen Tiere zu beobachten. Letzteres gilt natürlich auch für die Amazonasregion um Leticia. Flussdelfine, Kaimane, Wasserschlangen, Affen und unzählige Vogelarten erwarten uns hier. Eher von historischem Interesse ist das Trekking zur Ciudad Perdida, dem bedeutendsten prähispanischen Ruinenkomplex Kolumbiens. Nahe sowohl am Meer als auch dem Küstengebirge von Santa Marta, findet sich hier eine extrem reizvolle Landschaft.

Nach der Hauptstadt Bogota nehmen wir uns erstmal ihre direkte Umgebung vor, die Paramos. Zweifellos einer der schönsten Seen Kolumbiens ist die Laguna Siecha im Chingaza Nationalpark. Auch um Ville de Leyva finden sich fantastische Landschaften zum Wandern. Der Igaque Nationalpark mit den Pariquera Wasserfällen bietet sich hier besonders an. Am Cano Cristales, einem der ungewöhnlichsten Flüsse der Welt, sind wir ebenfalls vor allem zu Fuß unterwegs. Dabei lassen sich viele Tiere beobachten wie Capiwaras oder Alligatoren. Auch um Leticia gibt es zahlreiche Tierarten zu bestaunen, und zudem eine enorme Pflanzenvielfalt. Hier sind wir per Boot oder zu Fuß unterwegs. Wirklich intensiv gewandert wird dann auf dem Trekking zur Ciudad Perdida, der verlorenen Stadt. Diese befindet sich zwischen der Karibikküste und dem Gebirge von Santa Marta mit Pico Bolivar und Pico Colon, den beiden höchsten Bergen Kolumbiens. Leider liegen diese auf Indianergebiet und dürfen nicht bestiegen werden.

Naturvielfalt Kolumbiens erwandern

Tour-Info

Highlights

  • Bogota

  • Chingaza

  • Ville de Leyva

  • Laguna Siecha

  • Cano Cristales

  • Candelaria Wüste

  • Leticia

  • Amazonasgebiet

  • Ciudad Perdida

  • Santa Marta

Tourdauer: 21 Tage

Unser nächsten Termine

  • 1. bis 21. Dezember 2016

  • 10. bis 31. Januar 2017

  • 1. bis 21. Februar 2017

  • 1. bis 21. Dezember 2017

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • Ab 2 Teilnehmern: 2895 Euro

  • Ab 4 Teilnehmern: 2695 Euro

  • Ab 6 Teilnehmern: 2595 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Frühstück ab Tag 2

  • Mittagessen Tag: 7 bis 10, 11 bis 15 und 17 bis 20

  • Abendessen Tag: 7 bis 9, 11 bis 14 und 17 bis 19

  • Bilingualer Guide (Spanisch-Deutsch/Englisch bei kleinen Gruppen)

  • Unterkünfte im hiesigen 3 Sterne Bereich, teilweise Urwaldlodge oder Zelt

  • Privattransporte und öffentliche Transporte

  • Flüge von und nach Santa Marta, Leticia und Cano Cristales

  • Geführte Wanderungen und Bergbesteigungen

  • Nationalparkeintritte

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Naturvielfalt Kolumbiens erwandern

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in Bogota

Nach der Ankunft am Flughafen werden wir zum Hotel gebracht. Wir genießen den ersten Abend in Kolumbien und stellen uns auf die aufregenden nächsten Tage ein.
Übernachtung in Hotel 3* in Bogota.

2. Reisetag: Stadt Bogota

Heute nehmen wir die ca. 10 Millionenstadt mal etwas genauer unter die Lupe. Wir schauen uns das Intelektuellenviertel Candelaria an, fahren mit der Bahn auf den Montserate um die Stadt von oben anzuschauen und durchstreifen die interessantesten Regionen der Stadt. Wer möchte kann einen Smaragd erstehen. Eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart

wird uns mit dem Besuch des Parlaments und des Bolívar Platzes vermitelt. Ein weiterer Höhepunkt unserer Tour ist

das Goldmuseum mit der größten

Goldsammlung der präkolumbianischen Zeit.

3. Reisetag: Laguna Siecha, Guatavita

Nach dem Frühstück werden wir zum Nationalpark Chingaza gefahren. Die Berge des Chingaza Nationalparks, ein Natur- und Kulturschatz Zentralkolumbiens, schützen die Geheimnisse der Muiscas und Guayupes. Zweier indigener Völker, die in diesem Gebiet lebten. Heute ist es ein Refugium für Fauna und Flora der Anden, die dem Besucher das Geheimnis des Lebens offenbaren. Der Park liegt in den östlichen Anden, nordöstlich von Bogota. Seine vorherrschenden Ökosysteme, Andenwald und Paramo, beheimaten eine Vielzahl von Flora und Fauna. Zu den hier lebenden Arten gehören zum Beispiel der Brillenbär, der Weißwedelhirsch, der Bergtapir, und der Puma. Prominente Vertreter unter den Vögeln sind unter anderem der Andenkondor und der Andenklippenvogel.

4. Reisetag: Fahrt nach Villa de Leyva und Besuch der Candelaria Wüste

Kurz hinter Raquira erreichen wir die Candelaria Wüste. Es erwarten uns 15 Kilometer Fahrt durch die Wüste mit anmutenden Mondlandschaften. Bevor wir aber in Villa de Leyva eintreffen durchqueren wir noch die Villa de Leyva Wüste, die eigentlich keine richtige Wüste ist, sondern eine Aneinanderreihung von mehreren, extrem blauen Seeaugen. Villa de Leyva ist nationales Kulturerbe und ein magischer Ort innerhalb des Hochlandes. Zudem eines der schönsten Dörfer der Andenregion, umrahmt von grünen Bergrücken.

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5. Reisetag: Igaque Nationalpark, Pariquera Wasserfälle, Stadt Villa leyva

Wir besichtigen den Ort selbst und die nähere Umgebung. Dabei schauen wir uns die Terracotahäuser aus Lehmziegeln an und besuchen die Fossilien des Acronosaurus, welche über 110 Millionen Jahre alt sind. Auch das Infernieto ist einen Besuch wert, ein astronomisches Feld der Muisca. Der Iguaque National Park Hike geht über 16,1 km in den National Park. Wenn wir den Pflanzen - und Tierreichen Park durchqueren kommen wir zur Laguna Iguaque, nach Muisca Mythology die Wiege des menschlichen Lebens. Diese, “Bachue”genannte Lagune, reinigt angeblich Leib und Seele. Insgesamt sind es 7 Lagunen die wir aber nicht alle schaffen werden zu besuchen.

6. Reisetag: Vogelbeobachtung bei Villa Leyva und Fahrt nach Bogota

Heute steht eine biologische Exkursion in die Umgebung von Villa de Leyva an. Dabei starten wir früh am Morgen. Erstens um mehr Zeit zu haben, und zweitens bessere Chancen möglichst viele Vögel zu sehen. Auch die Pflanzenvielfalt ist verblüffend, dazu kommen interessante Hügellandschaften. Unter kundiger Führung lernen wir einiges über die biologischen Besonderheiten der Region. Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus zurück nach Bogota.

7. Reisetag: Villa Vicencio-Macarena-Cano Cristales

Früh am Morgen starten wir unseren Flug  in die Serrania la Macarena. Ca. um 10 Uhr kommen wir an und beziehen erstmal die Zimmer. Dann steht uns eine gut 20 minütige Bootsfahrt auf dem Guayabero Fluß bevor. Später eine kurze Autofahrt zum Cano Cristales. Wir besuchen heute die Sehenswürdigkeiten am linken Arm des Flusses wie “La Piedra de la Virgen” oder “La Cascada de Amor”. Den Stein der Jungfrau und den Wasserfall der Liebe. Nach der langen Anreise tut es gut etwas zu wandern.

8. Reisetag: Cano Cristales

Ein frühes Frühstück ist heute nötig sodass wir gegen 7,30 Uhr mit unserer Wanderung zum Cano Cristales starten können. Dabei besuchen wir El Sillon de Budda, also den Sitz des Buddha, die Treppe, La Escalera und den Wasserfall Salto del Aguilar. Für Verpflegung während der Wanderung ist gesorgt und am Nachmittag treffen wir wieder im Hotel ein.

9. Reisetag: Rechter Arm Cano Cristales

Wiederum starten wir früh in den Tag und wir wandern auch Heute wieder. Diesmal am rechten Arm des Flusses entlang. Dabei bieten sich oft Gelegenheiten Affen und andere Tiere zu beobachten. Wichtige Wegpunkte sind heute die“Cascada de la virgen”(der Wasserfall der Jungfrau), “Los Pailones” und der Wald “El monte de las Marimbas”. Wiederum ist für Verpflegung gesorgt und wir kehren auch diesmal zum Hotel zurück.

10. Reisetag: Macarena Villa Vicencio

Heute starten wir wiederum früh und wandern zum Aussichtspunkt von Cristalitos. Hier haben wir einen schönen Überblick über die Region und einige klotzige Felsmonolithen. Wir sollten gegen Mittag zurück sein. Am Nachmittag fliegen wir dann zurück nach Villavicencio. Und weiter nach Bogota.

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11. Reisetag: Leticia, Bootsfahrt Wanderung

Wir starten von Leticia aus, dem einzigen größeren Ort im kolumbianischen Amazonasgebiet, per Boot nach Puerto Narino. Schon auf dem Weg bekommen  wir einen ersten Eindruck vom Tier und Pflanzenreichtum der Region. Je nach Wasserstand, per Boot oder im letzten Teil zu Fuß, erreichen wir unser Camp im Urwald. Nach dem Mittagessen wandern wir in den Dschungel hinein und versuchen Tiere zu sehen. Dabei erklärt uns unser Guide die Pflanzen der Region. Auch nach dem Abendessen ziehen wir nochmal los.

12. Reisetag: Urwaldexkursion

Nach dem Frühstück durchsuchen wir im Wald nach Tierspuren und natürlich im Idealfall, deren Verursachern. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit hoch Affen zu Gesicht zu bekommen.

Später Fischen wir ein wenig und versuchen so das Abendessen etwas aufzupeppen. Zum Sonnenuntergang zieht es uns nochmal in den Wald.

13. Reisetag: Communidad Ticuna und Puerto Narino

Nach dem Frühstück laufen wir zurück nach Puerto Narino, wobei wir zahlreiche Pflanzen und deren Funktion kennen lernen. Abendessen und Übernachtung finden in der Communidad Ticuna statt. Hier bietet sich ein interessanter Einblick in das Urwaldleben.

14. Reisetag: Laguna Tarapoto

Nach dem Frühstück steht der Vormittag zur freien Verfügung. So ergibt sich die Gelegenheit das Dorf besser kennen zu lernen und die nähere Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.

Nach dem Mittagessen fahren wir zu den Seen von Tarapoto, wo wir schwimmen, angeln und Flussdelfine beobachten können.

15. Reisetag: Leticia-Bogota

Nach dem Frühstück machen wir uns per Boot auf zurück nach Leticia. Nochmal mit schönen Rückblicken und Chancen Tiere zu sehen.

In Leticia bestehen vor dem Rückflug noch letzte Einkaufsmöglichkeiten.

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16. Reisetag: Flug nach Santa Marta, Strand

Der heutige Tag ist eher entspannt. Wir fliegen von Bogota nach Santa Marta weiter, und verbringen den Rest des Tages am Strand. Wer möchte kann natürlich auch die quirlige Küstenstadt Santa Marta erkunden.

17. Reisetag: Trekking Mamay bis Gabriel

Am Morgen starten wir sehr früh von Santa Marta aus, zuerst per Auto Richtung Urwald. Etwa 2 Stunden Autofahrt nach Mamay stehen an, dem Startpunkt unserer Trekkingtour zur Ciudad Perdida, der verlorenen Stadt. Unser Ziel ist die Sierra Nevada de Santa Marta, das höchste Küstengebirge der Welt. Dieses Gebiet weckt unter Wissenschaftlern und Forschern, aber auch unter Naturliebhabern und Wanderern großes Interesse. Die Besteigung der hohen Küstenberge ist leider verboten, da die Indigenen Anwohner die Berge als heilig bezeichnen. Uns erwartet eine abenteuerliche Wanderung entlang steiler Pfade und kristallklarer Flüsse. Erstes Etappenziel ist das kleine Dörfchen Adán, wo wir auch die heutige Nacht in der freien Natur, im Zelt, verbringen werden. Gut 3 Stunden Wanderzeit sind für diesen Abschnitt angesetzt. Wir wandern weiter von Adán nach Gabriel und nähern uns der Ciudad Perdida. Während des Treks durchqueren wir dicht bewachsene Urwaldpfade und erforschen die Schönheit und Einmaligkeit der Gegend. Wir passieren einige Dörfer der indigenen Bevölkerung und wandern weiter zum Camp. Hier gibt es gemütliche Hängematten mit Moskitonetzen die leider unvermeidlich sind. Insgesamt ist für heute mit guten 6-6,5 Stunden Wanderzeit über 11 km Strecke zu rechnen.

18. Reisetag: Trekking Ciudad Perdida

Nun wird es richtig interessant, das eigentliche Ziel des Treks ist nicht mehr fern und wird heute erreicht, die Ciudad Perdida. Sie sie gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten des Kontinents und erstreckt sich von 900m bis 1300 m über dem Meeresspiegel. Da die Stadt von dichtem Bergurwald umgeben ist wurde sie erst vor wenigen Jahrzehnten enddeckt. Es wird vermutet, dass die Stadt während des 13. oder 14. Jahrhunderts vom Tayrona Stamm errichtet wurde. Die Tayronas waren vor allem für ihr hoch entwickeltes Kunsthandwerk bekannt. Es bleibt nun Zeit diesen magischen Ort ausgiebig zu erkunden und zu durchwandern, was einiges an Strecke mit sich bringt. Besonders sehenswert sind die Rundhäuser der hier einst ansässigen Kogi. Wir übernachten nah an den Ruinen sodass ausreichend Zeit bleibt um Eindrücke zu sammeln und zu fotografieren.

5 Stunden Gehzeit erwarten uns bis zu den Ruinen

19. Reisetag: bis Gabriel

Heute müssen wir nicht so früh starten, der Rückweg bis Gabriel ist in 5 Stunden durchaus machbar. Wir können also vorher noch Sonnenaufgangsfotos machen und etwas umherwandern. Wir durchwandern den tiefen Dschungel erneut und erfreuen uns an seiner reichen Flora und Fauna. Während der ungefährt acht Kilometer langen Strecke begehn wir abenteuerliche Pfade mit zum Teil imposanten Tiefblicken. Zwischendurch bieten sich Bademöglichkeiten in den verschiedenen, kristallklaren Bergbächen. Wahrlich erfrischend! Immer wieder spannend ist die Geräuschkulisse im Urwald, die Nachts für wilde Träume sorgen kann.

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20. Reisetag: bis Santa Marta

Die heutige Etappe ist mit 7-8 Stunden die längste des Treks. Wegen der Länge, um der grössten Hitze zu entgehen und um etwas Zeit für Santa Marta zu, haben starten wir sehr früh. Unsere Route führt an Maracujabäumen, Bananenstauden und Orangenbäumen vorbei. Pflücken ist erlaubt.

Wiederum liegen einige Dörfer am Weg, wo wir auf die lokale Bevölkerung treffen. Wer diese fotografieren möchte sollte in jedem Fall vorher fragen oder mit einem sehr guten Zoom ungesehen von Ferne aus agieren.

In Mamey essen wir zu Mittag und werden danach bis Santa Marta gefahren.

21. Reisetag: Rückflug

Heute können wir die vielen Eindrücke der Tour nochmal Revue passieren lassen. Der Flug nach Bogota dauert kaum eine Stunde. Eventuell bleibt in Bogota noch Zeit um auf Souveniersuche zu gehen.

Dann aber geht es zurück in Richtung Europa. Beim Überflug sehen wir nochmal, Berge, Strand und Urwald und natürlich das Häusermeer der Riesenstadt Bogota. Kolumbien ist sicher einen zweiten Besuch wert…

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