Chopiqualqui

Besteigung des Chopiqualqui in der Cordillera Blanca von Huaraz aus. Formschöner Aussichtsberg über prachtvollen Eisgrad.

Der Chopiqualqui gehört zur Cordillera Blanca, die mit einer Länge von 180 km und über 50 Bergen über 5700 m die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents ist. Höchster Berg der Cordillera Blanca ist der Huascaran (6768 m).

Ein großer Teil der Cordillera Blanca wurde 1975 zum Nationalpark Huascaran erklärt und steht komplett unter Schutz. Gegen Eintritt kann der Park besucht werden. Er ist einer der touristischen Höhepunkte Perus.

Aufgrund der Klimaerwärmung wird seit Ende der 1980er Jahre ein starker Rückgang der Schneebedeckung der Cordillera Blanca festgestellt.

Chopiqualqui-Cordillera-Blanca

Tour-Info

Termine und Preise

  • Dauer: ca. 4 Tage
  • Termine nur nach Absprache
  • Preis für diesen Tourbaustein ab 500 EUR

Leistungen

  • Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in Zelten
  • Organisation und Durchführung der genannten Touren mit einheimischem Führer
  • Essen während der Tourtage
  • Leihausruestung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und sehr von Vorteil.

See-Cordillera-Blanca

Tour-Verlauf

Diese Tour ist variabel aufgebaut. Sie unterscheidet sich je nach gewünschter Route, der Verfassung der Teilnehmer und den äußeren Verhältnisse.

Ausgangspunkt

Talort ist Yungay, die Tour lässt sich über diverse Agenturen in Huaraz organisieren. Bis zu einem Parkplatz zwischen den beiden Lagunas kann mit dem Auto gefahren werden, wo dann wahlweise das Basislager errichtet oder direkt zum Hochlager aufgestiegen werden kann.

Route

Von Yungay mit dem Allradfahrzeug in das Llanganuco Tal und in einigen Kehren auf der Passtrasse zur Portachuelo Llanganuco. Wenig später zweigt man in das Quebrada Yurac ab, wo das Basislager auf 4300 Metern errichtet wird.

Das Hochlager befindet sich auf ca. 5000 Metern unter einer Felswand oder wahlweise weiter oben auf den Gletscher in Richtung Grataufschwung bei etwa 5600 Metern.

Der Aufstieg erfolgt von der Passtrasse aus Rechts zunächst über die schattige Südseite, später im oberen Bereich über die schattige Nordseite des Westgrates. Der Aufstieg auf die Gratschneide führt zwei Seillängen über 50 Grat steile Eisflanken. Nun wird auf der sonnenbeschienen Nordseite weitergestiegen, einige Wächten zwingen zu weiten Umwegen. Der Grat besteht aus mehreren mehr oder weniger steilen Aufschwüngen, der Gipfel selbst besteht aus einer 100 Meter langen Riesenwächte. Abstieg auf der Aufstiegsroute. Grandiose Ausblicke während des gesamten Grataufstieges.

Zeiten

Je ein Tag für Anfahrt und Abfahrt, ein bis zwei Tage für den Ausstieg und einer für den Abstieg.

Schwierigkeiten

Neben der Großen Höhe auch sehr mühsamer Anstieg. Dazu erhebliche Anforderungen im Steileis, Passagen von 50 Grad sind keine Seltenheit. Der Gipfelgrat ist stark verwächtet. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung können die Schneeverhältnisse deutlich variieren.