Vulkanbesteigungen in Mexiko und Guatemala

Bergsteigerreise und Kulturreise durch das Hochland von Mexiko und Guatemala. Wir besteigen hohe Vulkanberge wie Pacaya, Acatenango, Malinche, Nevado de Tolica, Pico de Orizaba und Itzzaccihuatl.

Die Kombination aus Mexiko und Guatemala zum Bergsteigen wird selten gemacht, bietet sich aber aufgrund der relativen geographischen Nähe durchaus an. Sowohl Mexiko als auch Guatemala sind mit gewaltigen Vulkanen gesegnet die grandiose Erlebnisse bieten können. Vor allem der freistehende Acatenango mit Logenblick auf den aktiven Vulkan Fuego ist einzigartig. Direkt vom Hochlager aus können praktisch die Ausbrüche beobachtet werden. Auch der Pacaya ist sehr aktiv und verlangt Vorsicht beim Vermeiden die giftigen Dämpfe einzuatmen. Nicht mehr aktiv sind unsere Berge in Mexiko, dafür aber landschaftlich sehr attraktiv. Der Nevado de Toluca wartet mit 2 Kraterseen zwischen wilden Felsbergen auf und kann bis auf fast 4000m Höhe angefahren werden. Der Malinche sticht als markantes Felsgebilde zwischen bewaldeten Hügeln heraus und läd definitiv zu einer Besteigung ein. Vom felsigen Gipfelgrat sieht man Popocatapetl, Ittzaccihuatl und Pico de Orizaba aus perfekter Entfernung. Der Ittza mit seinem langen Bergrücken und dem perfekten Blick zum benachbarten und etwas höheren

Popocatepetl ist ein Erlebnis für sich. Mehrere über 5000m hohe Gipfel müssen auf dem Weg zum Hauptgipfel überschritten werden. Auch kleinere Firnfelder finden sich am Weg. Noch höher ist der Pico de Orizaba, nicht nur der höchste Punkt Mexikos, sondern mit seinen 5604m auch der höchste Punkt Mittelamerikas. Zwischen Mount Logan und dem kolumbianischen Küstengebirge gibt es keinen höheren Punkt. In Guatemala besuchen wir zudem den malerischen Atitlansee mit seiner vulkanischen Umrahmung und eine der bedeutendsten Mayakultstätten überhaupt, die Ruinenstadt Tikal.

Überblick:

Wir starten die Tour im etwas niedriger gelegenen Guatemala, dessen Hauptstadt auf angenehmen 1500m Meereshöhe liegt. Deutlich tiefer gelegen befinden sich die Ruinen von Tikal. Deshalb fangen wir mit diesem Programmpunkt an, um später nicht wieder Akklimatisation zu verlieren. Es handelt sich um einen der eindrucksvollsten Ruinenkomplexe Lateinamerikas! Ebenfalls extrem eindrücklich ist der Atitlansee. Mit dem Aguas, Atitlan und San Pedro befinden sich drei mächtige Vulkanriesen direkt über dem See.

Mächtige Vulkanriesen sind auch unsere nächsten Ziele Pacaya und vor allem der ebenmäßige Acatenango. Beide werden von der schönen Kolonialstadt Antigua aus bestiegen, wo wir einige Nächte verbringen werden. Von Guatemala Stadt geht es nach Mexiko, zuerst einmal in die ca. 25 Millionen Menschen fassende Hauptstadt. Um diese verteilt liegen die Städte Toluca, Puebla und Amecameca von wo aus wir die höchsten Vulkanberge Mexikos, mit Ausnahme des wegen seiner giftigen Dämpfe gesperrten Popocatepetl, in Angriff nehmen. Zuerst den felsigen Nevado de Toluca mit seinen beiden Kraterseen. Dann den Malinche, nach der Geliebten von Hernan Cortes benannt bevor wir uns an die beiden ganz großen Berge wagen. Die 5000er Itzzaccihuatl und Pico de Orizaba bilden den kröhnenden Abschluss unserer Reise. Nun werden auch endlich Eisfelder überschritten. Zwischendrin bauen wir noch etwas Kultur ein und besuchen die Pyramiden von Cholula und Teotecanango.

 

Tour-Info

Highlights

  • Teotihuacan
  • Mexiko City
  • Nevado de Toluca
  • Puebla
  • Malinche
  • Itzzacihuatl
  • Atitlansee
  • Pacaya
  • Acatenango
  • Antigua
  • Ajusco
  • Pico de Orizaba oder Citlatepetl

Tourdauer: 20 Tage

Unser nächsten Termine

  • 3. bis 22. Dezember 2018
  • 5. bis 24. Februar 2019
  • 3. bis 22. Dezember 2019
  • und jederzeit auf Wunsch

Preise (pro Person)

  • ab 2 Personen 2.995 Euro
  • ab 4 Personen: 2.695 Euro
  • ab 6 Personen: 2.495 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Übernachtungen in einfachen Hotels, Familienunterkünften oder Basislagern (Zelt)
  • Alle Transfers vom und zum Flughafen in Mexiko City und Guatemala City
  • Transfers und Touren in landesüblichen Fahrzeugen
  • Tag 2 + 3 Ausflüge
  • Täglich Frühstück und Verpflegung in Basislagern
  • Zertifizierter englischsprachiger Bergführer an den Vulkanen
  • Alle Eintrittsgelder für archäologische Stätten und Nationalparkgebühren
  • Lokale Steuern
  • Bootsfahrten auf dem Atitlansee
  • Inlandsflüge von und nach Flores

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Freiwillige Trinkgelder für Guides und Fahrer
  • Persönliche Ausgaben und Extras in den Hotels
  • Zusätzliche Mahlzeiten und Getränke
  • Reise- und Unfallversicherung
  • Evakuierungskosten
  • Angemessene Ausstattung für die Besteigungen (Schlafsack, Kleidung, Schuhwerk, Steigeisen etc.)

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Höchstens: 12

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

 

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Antigua

Flug von Mexiko City nach Guatemala Stadt und von dort ein ca. 1-stündiger Transfer nach Antigua. Das 45.000 Einwohner Städchen zeichnet sich durch extrem viele gut erhaltene Kolonialgebäude, vor allem Kirchen, aus. Die meisten Gebäude sind bunt verputzt und sehr sauber gehalten. Wie eigentlich das komplette Städtchen. Lohnend ist der Aussichtspunkt Cerro Cruz, welcher einen schöner Überblick über die Stadt erlaubt. Auf keinem Rundgang fehlen darf die Plaza Real mit dem Generalspalast und der Kathedrahle mit dem angehängten Palast des Erzbischofs. Zudem lohnt sich ein Besuch des Museums kolonialer Kunst und des Kapuzinerklosters.

2. Reisetag: Markt in Chichicastenango, Atitlan See

Zuerst besuchen wir den recht ursprünglichen Ort Chichicastenango, bekannt für seine regelmässigen Märkte, vor allem sonntags und donnerstags. Indigene aus der Umgebung kommen zusammen um ihre Produkte anzubieten. Vor allem Handarbeiten, Andenken aus Holz und Stein, Tücher, Jacken, Hosen und auch Gebrauchsgegenstände wie Töpfe und Holzarbeiten findet man in allen Variationen. Zudem gibt es zahlreiche Gelegenheiten zum Essen und Trinken.

Weiter geht es nach Panajachel, dem zumindest touristischen Hauptort am Atitlansee. Unser Hotel liegt direkt am Ufer des von Vulkanen umrahmten Bergsees, der immerhin 130 Quadratmeter an Fläche einnimmt.

Es handelt sich um einen der schönsten Seen des Kontinents mit tiefblauem Wasser, welcher direkt von den ebenmäßigen Vulkanriesen Toliman, Atitlan und San Pedro umrahmt wird. Mit dem richtigen Licht bieten sich die perfekten Fotomotive. Neben den Vulkanen befinden sich auch 14 sehr verschiedenartige Dörfer an den Ufern des Sees, welche am besten per Boot erreicht werden können. An den Bootstegen kann man sich dann kaum retten vor dem gewaltigen Angebot an touristischen Artikeln. Wir laufen noch ein wenig um den See herum oder ruhen etwas aus.

3. Reisetag: Bootstour auf dem Atitlan See und Dörfer

Heute starten wir mit dem Boot über den riesigen See um verschiedene Dörfer unter die Lupe zu nehmen. 2 reichen normalerweise aus um sich ein gutes Bild zu machen. Alle bieten am Bootssteg eine ausgeprägte Einkaufsstraße, extra für uns Touristen, und schöne Blicke auf den See. Dazu urige Häuser und auch Wandermöglichkeiten. Die größte Stadt ist Santiago de Atitlan, welche ca. 60.000 Einwohner hat. Oft besucht wird auch San Pedro del Lago mit guter touristischer Infrastruktur. Am schönsten ist es aber auf dem See selber herum zu schippern. Am Ende der Runde kehren wir nach Panajachel zurück und fahren von dort nach Antigua.

4. Reisetag: Besteigung des Pacaya

Der 3195m hohe Pacaya ist ein weiterer sehr aktiver, hoher Vulkan in Guatemala, der für seine giftigen Dämpfe berüchtigt ist. Daher dürfen wir den Berg auch nicht bis zum Kraterrand besteigen sondern maximal bis zu einer Schulter. Aber in jedem Fall bietet der Aufstieg durch immergrüne Bergwälder zu den schwarzen Vulkansanden und dicken dunklen Lavasteinen tolle Kontraste und viel Abwechslung. Die Ausblicke auf die umliegenden Ortschaften sind schon alleine die Aufstiegsmühen wert, aber das Highlight ist natürlich der Blick auf den perfekten Vulkankegel des Pacaya selbst. Dabei überwinden wir ca. 500 Höhenmeter Aufstieg und Abstieg auf guten Pfaden.

5. Reisetag: Zum Hochlager am Acatenango

Auf 2400m Meereshöhe befindet sich La Soledad, unser Startpunkt für die Besteigung des Acatenango. Der Fuego, ein direkter Nachbar des Acatenango bieten meistens ein einzigartiges Spektakel: Es handelt sich um einen der aktivsten Vulkane des amerikanischen Kontinents und mit etwas Glück erleben wir sozusagen live das Schauspiel eines Vulkanausbruchs. Immer wieder wird der benachbarte Fuego von kleinen Ausbrüchen erschüttert. Oft sieht man die feurige Lava ausbrechen und den Berg hinunterfließen. Zudem bilden sich immer wieder mächtige Dampfwolken über dem Berg, meistens werden sie von einem deutlich vernehmbaren Grummeln begleitet. Der Aufstieg zum Lager führt zuerst durch malerische Lärchenwälder, welche immer wieder Tiefblicke auf die umliegenden Dörfer freigeben. Im unteren Teil sehen wir noch Getreidefelder und Weideflächen bevor der durchwegs gute, aber steile, Pfad im Wald verschwindet. Erst auf ca. 3400m wird der Wald Lichter und man hat staendig den 3700m hohen Fuego im Blick. Das ist auch am Lager so, für das eine freie Fläche extra terraziert wurde. Hier bietet sich die perfekte Aussichtsloge um Ausbrüche des Fuego zu beobachten. Immer mal wieder stößt der Vulkan donnernd dunkle Rauchfahnen aus, manchmal kommt sogar glühende Lava heraus die dann die Flanken des Berges hinunterfließt. Gerade im Dunkeln ein atemberaubendes Schauspiel. Auch die nächtlichen Tiefblicke auf die umliegenden Dörfer mit den Sllhuetten der Vulkane im Hintergrund.

6. Reisetag: Gipfel Acatenango

Heute starten wir früh, noch im Dunkeln, um gutes Licht am Gipfel zu haben.

Die Wege sind steil und führen durch mühsamen, tiefen Vulkansand.  Die Pfade sind aber gut zu erkennen und nach im oberen Teil wird der Untergrund wieder fester. Nun wird der Blick frei in alle Richtungen, auf kegelförmige Vulkane, fruchtbare Felder und die verschiedenen Ansiedlungen. Nach knapp 500 Höhenmeter haben wir dann den Gipfelgrat erreicht. Der relativ kleine Krater lässt sich leicht umrunden, dabei zieht vor allem der benachbarte Fuego die Blicke auf sich. Vor allem wenn er uns mit regelmässigen Ausbrüchen beglückt. Ähnlich faszinierend sind die Lichterspiele am frühen Morgen, die Farben der Bäume und Gesteine wechselt innerhalb von Minuten. Allerdings gehen hier meistens kalte Winde und die Sonne wärmt so früh auf 4000m noch nicht wirklich. Daher müssen wir bald wieder absteigen. Erstmal nur bis zum Lager, das geht durch den rutschigen Vulkansand schnell und angenehm. Hier Frühstücken wir und bauen die Zelte ab. Der Rest des Abstieges ist lang, wir müssen noch über 1000 Höhenmeter hinunter nach La Soledad. Dazu nutzen wir weitgehend den Aufstiegsweg.

7. Reisetag: Antigua

Der heutige Tag ist vor allem zum Ausruhen nach der langen Besteigung gedacht und wird in Antigua verbracht. Es bleibt Zeit die Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen und ihre zahlreichen Plätze, Klöster und antiken Gebäude zu bewundern, Eine lohnende kurze Wanderung führt zum Cerro de la Cruz mit schönem Blick über die Stadt und auf den Vulkan Agua.

8. Reisetag: Flug von Guatemala City nach Mexico City

Spannender Flug über die Vulkane Guatemalas und später über die verschiedenen Regionen Mexikos, mit Urwäldern, Küstengebieten und hohen Vulkanen. Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel. Vorher schauen wir uns zumindest noch kurz den Innenbereich un die Plaza von Guatemala City an, einer Stadt die wesentlich angenehmer, schöner und sauberer ist als oft behauptet wird.

9. Reisetag: Flug von Guatemala City nach Mexiko City

Spannender Flug über die Vulkane Guatemalas und später über die verschiedenen Regionen Mexikos, mit Urwäldern, Küstengebieten und hohen Vulkanen. Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel.

10. Reisetag: Toluca und Besichtigung der Ruinen von Teotenango

Fahrt nach Toluca und auf Wunsch noch ein Besuch der Ruinen von Teotenango. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für die nahegelegen Ruinen von Teotenango. Nur wenige Besucher verirren sich hierher obwohl die Ruinen malerisch in eine gebirgige Waldlandschaft eingepasst sind und wirklich lohnende Gebäude präsentieren.

11. Reisetag: Besteigung Nevado de Toluca und Fahrt nach Puebla

Die Region des Nevado de Toluca lohnt definitiv einen Besuch, daher nehmen wir uns heute den über 4700m hohen Hauptgipfel vor. Dabei umrunden wir den Sonnensee und weite Teile des Vulkankraters. Einige kurze und leichte Kletterstellen würzen den Anstieg zusätzlich. Natürlich neben den atemberaubenden Tiefblicken vom Krater und der prächtigen Aussicht auf Toluca und zu den Hochgipfeln Itzzacihuatl und Popocatepetl hinüber.

Rückkehr nach Toluca und Weiterfahrt nach Puebla.

12. Reisetag: Stadt Puebla und Fahrt ins Malinche Basecamp

Nach dem Frühstück schauen wir uns das koloniale Zentrum der Millionestadt Puebla an. Mit der sehr schönen Plaza, vielen Kirchen und Einkaufszonen gehört sie zu den schönsten Städten Mexikos,

Wir erkunden das Zentrum zu Fuß und bestaunen die von der Kolonialzeit geprägten Regierungsgebäude und imposanten Kirchen. In der Nähe der Plaza werden wir auch ein passendes Restaurante für das Mittagessen finden Danach geht es weiter in Richtung Malinche Nationalpark, denn morgen werden wir den fast 4500 Meter hohen Vulkan besteigen. Benannt wurde der seit ca. 30.000 Jahren inaktive Vulkan nach der indianischen Geliebten und Dolmetscherin des spanischen Eroberers Hernan Cortez. Um perfekt vorbereitet zu sein nutzen wir den Nachmittag zur Akklimatisierung, um  uns weiter an die Höhenluft zu gewöhnen.

13. Reisetag: Besteigung Malinche, Rückkehr nach Puebla

Ein weiterer imposanter und weithin sichtbarer Vulkanberg in Mexiko ist der Malinche. Mit knapp 4500m Höhe nicht nur ein weiterer wichtiger Akklimatisationsberg sondern auch einer der lohnendsten Hochgipfel des Landes. Zuerst geht es durch dichte Nadelwälder bis sich dann urplötzlich der Berg vor uns auftürmt. Über vulkanischen Sand erreichen wir den aussichtsreichen Gratrücken und steigen von dort problemlos zum Hauptgipfel. Neben den Vulkanriesen Popocatepetl, Itzzacihuatl und Pico de Orizaba ist auch die Großstadt Puebla zu sehen und die enormen Weiten des mexikanischen Hochlandes. Dazu gibt es schöne Nahblicke auf die felsdurchsetzten Wälder des Nationalparks. Es folgt die Rückkehr nach Puebla.

14. Reisetag: Besichtigung Cholula und Fahrt nach Amecamaca

Mit Cholula besichtigen wir die gigantischen und untertunnelte Pyramide fast direkt über Puebla. Natürlich sehen wir sie nicht nur von unten sondern können sie auch besteigen. Praktischerweise liegt Cholula direkt am Weg von Puebla nach Amecameca. Dort übernachten wir heute, nahe am Itzza.

15. Reisetag: Aufstieg Itzztaccihuatl

Heute Morgen geht es um ca. 3 Uhr los und wir machen uns auf den Weg, um die Spitze des Vulkanes zu besteigen. Hinter dem Pico de Orizaba und dem Popocatépetl befindet sich der Iztaccihuatl, der drittgrößte Vulkan Mexikos, der aufgrund seiner Form auch „die schlafende Frau" genannt wird. Nach einer alten Azteken-Legende stellten der „Popo" und der „Izta" ein altes Liebespaar dar und während des Aufstiegs können wir beide Vulkane in ihrer vollen Pracht und mit ihren schneebedeckten Spitzen bewundern. Sobald wir unser Ziel erreicht haben, werden wir mit einem noch besseren Panoramablick auf die umliegenden Vulkane und Gebiete belohnt. Nach einer ausgiebigen Pause folgt der unvermeidliche Abstieg und wir werden nach Amecameca gebracht, welches als wichtigste Talstation für Wanderer und Kletterer zählt.

16. Reisetag: Reservetag

Itzztacciuatl, eventuell versuchen wir ihn auch in 2 Tagen mit Hüttenübernachtung zu ersteigen. Falls es nicht geklappt hat mit dem Berg, können wir es heute nochmal versuchen. Ansonsten gibt es interessante Wandermöglichkeiten oder auch Atztekenruinen in der Nähe.

17. Reisetag: Fahrt nach Tlachichuca und Auffahrt zum Refugio Piedra Grande

Nun nähern wir uns dem höchsten Berg des Landes, Citlatepetl oder Pico de Orizaba.Zuerst fahren wir auf guten Straßen ins Örtchen Tlachichuca wo wir letzte Vorbereitungen für die Besteigung treffen können und nicht gebrauchtes Material lagern. 2 weitere Stunden dauert die holprige Fahrt zur Hütte auf immerhin 4250m gelegen. Hier übernachten wir um am nächsten Morgen früh starten zu können.

Ca. 3 Stunden Anfahrt nach Tlachichuca und 2 weitere zur Hütte.

18. Reisetag: Pico de Orizaba

Nun geht es dem höchsten Vulkan Mexikos entgegen. Zuerst einmal steigen wir flach und harmlos über einen alten, betonierten Wasserkanal an, dann wird das Geländer steiler und von etwas mühsamem, steilen Vulkansand geprägt. Abwechslung bringt dann das so genannte Labyrinth wo einige interessante Eispassagen zu überwinden sind. Wenn dies überwunden ist stehen wir vor dem gigantischen, weißen Gipfelkopf der aber noch etliche 100 Hm in Anspruch nehmen wird. Unten bleibt der Weg zunächst flach, bevor es im oberen Teil wieder steiler wird, aber nie mehr als 40 Grad Hangneigung. Die Aussicht ist natürlich einmalig und reicht über das gesamte Hochland mit zahlreichen Vulkanbergen.

Nach dem Abstieg wartet unser Fahrzeug nach Tlachichuca schon auf uns, die 2 Stunden Holperstrecke schaffen wir nun auch noch.

19. Reisetag: Reservetag für den Pico de Orizaba, in jedem Fall Fahrt nach Mexiko City

Falls der Tag nicht gebraucht wird:

Zum Abschlus stehen heute nochmal Ruinen auf dem Programm, der Komplex von Cantona ist zwar wenig bekannt, bietet aber enorme Ausmasse. Fast 3 Stunden braucht es um ihn komplett zu durchwandern. Dabei werden wir von dichten Wäldern und mehreren kleinen Vulkanen umgeben. Zahlreiche Ballspielplätze begegnen uns und natürlich wiederum einige imposante Pyramiden. Sogar eine Schlange konnten wir bei meinem letzten Besuch entdecken.

Fahrzeit: 1-1,5 Stunden Anfahrt und ca. 4 Stunden bis Mexiko City.

20. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour. Es geht zurück nach Europa. Dabei überfliegen wir nochmal die Riesenstadt Mexiko City mit ihrem nicht enden wollenden Häusermeer.

Beim Überflug sehen wir auch nochmal Vulkane, Urwald und Küstenregionen Mexikos unter uns. Somit bietet sich nochmal die Möglichkeit neue Pläne zu schmieden, es muss ja nicht das letzte Mal Lateinamerika gewesen sein...