Durchquerung Cordillera Real

Anspruchsvolle Trekkingtour durch die unvergleichlichen Berglandschaften der Cordillera Real in Bolivien. Visavis zahlloser Eisriesen wandern wir von Sorata zum Zongopass unter dem Huayna Potosi.

Bolivien - zu unrecht wird das Land in vielen Reiseführern als Anhängsel von Peru behandelt. Dabei bietet der Andenstaat eine schier unglaubliche landschaftliche und kulturelle Vielfalt und gilt zudem, entgegen anders lautender Berichte, als eines der sichersten Länder Lateinamerikas. Alpinistisch gesehen bildet die Cordillera Real eines der interessantesten Hochgebirge Südamerikas.

Atemberaubende Eisgipfel, zum Teil über 6.500 Meter hoch, vielfältige Urwaldregionen in verschiedenen Höhenlagen, bizarre Salzwüsten, lebendige, bunte Märkte und geheimnisvolle Inkadenkmäler - all das bietet Bolivien.

Aguja-Negra-Condoriri

Tour-Übersicht

Wir landen in La Paz, dem mit 3.500 Meter höchstgelegenen Regierungssitz der Welt.

Von La Paz fahren wir direkt weiter nach Sorata, wo der 13-tägige Trek durch die größtenteils noch unberührten Landschaften der Cordilliera Real startet. Bei der Durchquerung sicherlich einer der interessantesten Bergketten der Welt, sind Llamas und einheimische Treiber und Führer unsere ständigen Begleiter.

Nachdem wir die Condoririrgruppe durchwandert haben, endet die Tour am Zongopass. Damit haben wir einen Grossteil der Cordilelra Real durchquert. Insgesamt zieht sich die Cordillera Real vom Illampu zum Illimani.

Tour-Info

Highlights

  • Sorata
  • Cordillera Real
  • Condoriri
  • Zongopass
  • Huayna Potosi
  • Tuni
  • Laguna Chiar Khota
  • Illampu
  • Ancohuma
  • La Paz
  • Nigruni
  • Muela de Diablo

Dauer dieser Tour: 17 Tage

Unser nächsten Termine

  • 1. bis 17. April 2018
  • 1. bis 17. Juli 2018

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • ab 2 Teilnehmern: 2.345 Euro
  • ab 4 Teilnehmern: 2.045 Euro
  • ab 6 Teilnehmern: 1.945 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfer
  • Geführte Wanderungen
  • Reiseleitung normalerweise Deutsch, eventuell Englischsprachig
  • Trek durch die Königscordilliere
  • Übernachtungen in Zelten und in La Paz im Hotel
  • Frühstück in La Paz und Komplettverpflegung während der Andendurchquerung Flughafentransfer
  • Fahrten mit Taxen und Bussen
  • Nationalparkeintritte

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in La Paz

Schon der Anflug über diese vielfältige Stadt ist ein einzigartiges Erlebnis. Wir fliegen direkt über die Eisgepanzerte Königscordilliere die wir später durchqueren werden. Zuerst checken wir im Hotel ein, dann bleibt noch etwas Zeit um sich die Stadt anzuschauen.

Cabeza-de-Condor

2. Reisetag: Die erste Eingehtour

Um uns zuerst um La Paz zu akklimatisieren unternehmen wir heute schon mal die erste kleine Eingehtour.

Wir fahren mit dem Minibus ein Stück aus La Paz heraus in Richtung Süden. Dort wartet ein spannendes Felsgebilde mit zwei spitzen Zacken im Gipfelbereich. Diesen verdankt sie den Namen Muela de Diablo, Backenzahn des Teufels. Die Tour ist eher kurz, führt aber durch prachtvolle grüne Felder und interessant aufgebaute Felsformationen. Oben haben wir obwohl "nur" 3852 Meter hoch einen phantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel, mit dem Eisgepanzerten Illimani als Krönung.

3. Reisetag: Auf dem Weg nach Sorata

Nach dem Frühstück werden wir im Hotel abgeholt und machen uns direkt auf den Weg nach Sorata. Etwa vier Stunden sind wir noch unterwegs, zuerst geht es am See entlang, später über einen atemberaubenden Gebirgspass mit prickelndem Nahblick auf die Bergriesen Ancuhuma und Illampu.

Vielkehrig führt der Weg dann erstmal Bergab in das viel gerühmte Bergdorf Soarata auf "nur" noch 2700 Metern Höhe. Hier übernachten wir auch.

Sorata ist auch der Ausgangspunkt für die erste Etappe unserer Cordilleradurchquerung. Da die Llamas einige Wegteile hier nicht bewältigen können stoßen sie erst am 4. Tag des Treks zu uns und werden am Anfang durch Maultiere ersetzt.

Cerro-Kinkillosa

4. Reisetag: Anckohuma Hochtal

Wir starten in Sorata und haben heute immerhin gleich 1200 Höhenmeter zu überwinden, da wir aber schon recht gut akklimatisiert sind sollte das kein Problem sein, zumal wir ja nur den Tagesrucksack tragen müssen. Wir steigen zum Anckohuma Hochtal auf, an den Nord-Ost Abstürzen des Illampu gelegen. Dort befindet sich auch unser erstes Camp auf 3900 Metern Höhe. Der Aufstieg dauert etwa 6 Stunden.

5. Reisetag: Kurahuasirin Pass

Nach dem Frühstück geht es zuerst einmal weitere 2 Stunden bergauf, bis wir den Kurahuasirin Pass auf 4479 Metern erreichen. Von dieser Höhe erwartet uns eine gigantische Aussicht auf die Hochgipfel der Illampugruppe. Danach geht es endlich wieder bergab und geradeaus, nach weitern 4 Stunden haben wir unseren nächsten Lagerplatz auf wiederum 3900 Metern erreicht. Uns erwartet noch das mit dem Kocher bereitete Abendessen und eine herrliche Nacht in abgelegener Natur.

Condoriri-mit-Cabeza-del-Condor

6. Reisetag: Sarani Pass

Als erstes nehmen wir den nächsten Pass unter die Füße mit 4500 Metern noch eine kleine Steigerung zu gestern. Der Pass heißt Sarani und bietet prächtige Einblicke in die kaum bekannte aber deshalb nicht weniger eindrucksvolle Negrunigruppe mit etlichen Eisgipfeln, zum Teil deutlich über 5000 Meter. Nacht gut 2 Stunden dürften wir oben angelangt sein, danach geht es wie meistens auf Pässen wieder bergab, bis wir nach weiteren 3 Stunden Marsch unser Camp im Weiler Ajolpaya auf 3900 Metern Meereshöhe erreichen. Dorf ist etwas hochgegriffen für den Ort. Wasser und Strom: natürlich Fehlanzeige. Als Ausgleich erwartet uns aber wiederum eine grandiose Naturlandschaft.

7. Reisetag: Am Fluß Chacapa

Noch mal etwas höher steigen wir heute hinauf, der Silsani Pass hat immerhin 4650 Meter zu bieten, dazu natürlich prächtige Ausblicke auf die Königscordilliere. Unser Camp liegt heute an einem Fluss, dem Chacapa, also gibt es für Hartgesottene heute mal wieder eine Bademöglichkeit. Unser Tagespensum dürfte wiederum ungefähr bei 6 Stunden reiner Wanderzeit liegen.

Kasiri-und-Hathi-Khollo

8. Reisetag: Das Örtchen Palca

Vom Fluss geht es erstmal wiederum bergauf, der Keakeanipass wartet erneut mit 4650 Metern auf, in völlig unberührten Berglandschaften. Die Gebirgsgruppen um uns herum werden kaum einmal betreten. Ein langer Talabstieg liegt vor uns durch das Amawayatal bis zu unserm Lagerplatz dem "Örtchen" Palca auf 3900 Metern Meereshöhe. 5 Stunden Wanderzeit sind für diese Teilstrecke in etwa einzuplanen. Auch von diesen 3 Häusern ist nicht allzu viel Komfort zu erwarten - aber immerhin gibt es die nötigsten Versorgungsgegenstände.

9. Reisetag: Lager im Amawayatal

Heute wollen wir noch höher hinaus, der Hankolacayapass liegt schon 4700 Meter hoch. Wir arbeiten uns also langsam an die 5000 heran, wiederum mit phantastischen Ausblicken. Nach insgesamt 6 Stunden reiner Gehzeit gelangen wir zu unserem Lager im Amawayatal, diesmal auf erfrischenden 4450 Metern Höhe. Von hier aus wirkt der Andenhimmel unglaublich klar, viele Sternbilder lassen sich ausmachen.

Illimani-vom-Chacaltaya

10. Reisetag: Janquequotatal

Der Hanquekotapass überquert die Koenigscordilliere auf 4950 Metern und zeigt alle Grossen des Massivs in erstaunlicher Deutlichkeit. Wir steigen dann ab ins Janquequotatal, wo wir unser Camp neben dem malerischen Quta Thiya See aufschlagen. 4420 Meter über dem Meer, mit entsprechenden Ausblicken.

11. Reisetag: Lager am Ajwani

Der nächste Pass ist "nur" noch 4600 Meter hoch und schnell erreicht. Kurze Zeit später bewegen wir uns im Gebiet um Cheqapa, wo einige geschlossenen Goldminen anzutreffen sind. Wer möchte kann also hier bleiben und versuchen einige der kostbaren Metalle zu finden. Danach geht es noch mal aufwärts - unser Lager am Ajwani befindet sich auf stolzen 4700 Metern Höhe. Ein Wahnsinnsplatz zum Übernachten und kein Laut der Zivilisation ist zu hören.

Anstieg-Ancohuma

12. Reisetag: Camp Juri Quta

Heute brauchen wir erstmal 6 Stunden um 2 sehr hoch gelegene Pässe zu überwinden, nämlich den 4860 Meter hohem Janchallanipass und den mit 4900 Metern noch etwas höheren Juri Quta. Wir nähern uns dabei nun unweigerlich den etwas bekannteren Regionen der Cordilliere mit der steil aufragenden Condoririgruppe. Unser Camp heißt ebenfalls Juri Quta und liegt wiederum auf 4700 Metern.

13. Reisetag: Apachetapass

Heute liegt der höchste Punkt unserer Durchquerung vor uns, der Apachetapass, direkt vor den Respekt einflössenden Eiswänden des Condoriri. Wer möchte kann von hier noch unschwierig den Cerro Austria (5300m) mitnehmen, einen unschwierigen Wanderberg. Danach geht es hinab, zum 4650 Meter hoch gelegenen Basecamp der Condoririgruppe, malerisch am Ufer der Laguna Chiara Quta gelegen. Hier lässt sich sogar Bier erwerben, dazu gibt es hölzerne Toilettenhäuschen. Von hier aus werden auch alle wichtigen Berge der Condoririgruppe angegangen.

Laguna-Canada

14. Reisetag: Reservetag

Wir bleiben heute an diesem malerischen See. Wer möchte kann einen Ruhetag einlegen mit etwas schauen und umherwandern. Alternativ könnte ein weiterer kleiner Berg dieser Gruppe bestiegen werden oder ein wenig der Gletscher erkundet, der untere Teil ist definitiv harmlos.

15. Reisetag: Liviaosatal

Heute geht es aber wieder weiter, noch mal 6 Stunden reine Gehzeit liegen vor uns. Dazu 2 Pässe um 5000 Meter. Von dort steigen wir ins Liviaosatal ab, dort befindet sich auch unser Campingplatz auf nur noch 3750 Metern. Wiederum ein malerisches Örtchen in unberührter Natur.

Todestrasse-nach-Coroico

16. Reisetag: Über Chacapampa zurück nach La Paz

Heute geht es größtenteils bergab, unser Ziel heißt Chacapampa im unberührten Zongotal. Hier sollen noch Pumas und Brillenbären umherstreifen. Allerdings sind die Chancen, diese, mittlerweile sehr selten und vorsichtig gewordenen Tiere, zu Gesicht zu bekommen, ziemlich gering. Fauna und Vegetation sind aber in jedem Fall höchst interessant.

Im Zongotal werden wir abgeholt und überqueren auf dem Rückweg den gleichnamigen Pass, direkt unterhalb des wohl berühmtesten Berges Boliviens, des formschönen Huayna Potosi. Am Nachmittag treffen wir dann in La Paz ein.

17. Reisetag: Rückflug

Leider geht die Tour heute zu Ende. Es steht nur noch der Rückflug von La Paz aus auf dem Programm. Dieser überquert aber noch mal die gewaltigen Andenketten, direkt an Huyna Potosi und Condoriri vorbei. Zeit also neue Gipfelpläne zu schmieden.

Um-Sorata


Hast du Fragen zur unseren Touren? Oder wünscht du eine eingehende Beratung?
SuedamerikaTours.de freut sich auf Deine Nachricht!

Unser Büro in Deutschland erreichst du unter 
Telefon: +49 (0) 52 52-93 60 372

Unsere E-Mail: info@SuedamerikaTours.de

Oder benutze unser Anfragefomular:

Galapagos Insel erleben

Galapagos-Insel-erleben-1

Reisen Sie auf den Spuren von Darwin

Die Galapagos-Inseln liegen etwa 1000 km vom Festland Ecuadors entfernt.
Galapagos-Insel-erleben-2Eine Reise zu den Galapagos-Inseln mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, gehört zu den ganz großen Klassikern in Südamerika  »mehr...

Machu-Picchu-Stadt-in-den-Wolken

Machu Picchu

Die Stadt in den Wolken.
Geheimnisumwittert liegt sie mitten im Urwald von Peru auf einem hohen Berg. Viele Jahrhunderte war die Stadt vergessen, bis sie 1911 wiederentdeckt wurde. Erleben Sie das einzigartige Geschick der Inka-Architekten.  »mehr...

Patagonien

Wo die Welt zu Ende ist.
Patagonien-Wo-die-Welt-zu-Ende-istIn Patagonien erwartet Sie eine bezaubernde Wildnis am Ende der Welt. Von der mystischen Inselwelt Chiloés bis zu den mächtigen Gletschern und Gipfeln der einzigartigen Nationalparks findet man hier eine der letzten ursprünglich erhaltenen Regionen der Erde. Ein unverdorbenes Land am unteren Zipfel Südamerikas  »mehr...

Salar de Uyuni

Von surreal anmutende Schönheit.

Salar-de-Uyuni-Salzsee

Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von über 12.000 km2 (fast ein Drittel der Fläche der Schweiz) der grösste Salzsee der Welt. 
Mit den mondähnlichen Senken und kristallinen Strukturen wirkt der Salar, als sei er nicht von dieser Welt. Für Reisende ist er wohl eines der imposantesten Highlights Südamerikas  »mehr...

Erlebnisreisen für Entdecker

Individuell und in einer kleiner Gruppe.

Die außergewöhlichen Orte Südamerikas entdecken. 
Erlebnisreisen-fuer-EntdeckerAlle Reisen können wir auch nach Ihren Vorstellungen gestalten und zu Ihrem Wunsch-Termin durchführen. Gerne arbeiten wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot aus  »mehr...

Tour - Bausteine

Jetzt können Sie Ihre Lieblingstour noch erlebnisreicher gestallten: Unsere Tour-Bausteine sind die ideale Ergänzung zu unserem Standard Touren. Verlängern Sie um einige Tage oder hängen Sie einfach die Bergtour an, die Sie schon immer machen wollten  »mehr...

Neu:
Mountainbike-Touren

Bolivien ist das reinste Paradies für Mountainbiker

Dank der Anden bietet Bolivien ideale Bedingungen für Mountainbike-Fahrer. SuedamerikaTours.de organisiert Tagestouren, mehrtägige Touren und Rundreisen für Biker. Alle Touren werden von uns geplant und durchgeführt. Buchen können Sie direkt bei uns. »mehr...

Welcome-to-South-America-Tours-de

Go to top

. . . . . . . . Powered by Clemens-August Wilken